Album: "nanana"

nanana ist das Album, das mit einer unbequemen Frage beginnt: Was bedeutet es, unter allen Bedingungen auf der Bühne zu stehen? (Show bizz - shure beats). Dann wird es ruhiger – Papayadu und Pleasure & Pain lassen den Hörer ankommen, bevor Another Place mit Punkrock-Energie die Türen aufreißt. Mirror schließt sie wieder – eine Softrockballade im Stil der späten 80er. Listen Well meldet sich mit einer Joe-Cocker-ähnlichen Sprechstimme: Hör mal hin. Snowflake erzählt von einem kurzen Leben aus der Perspektive einer Schneeflocke. Fonki Ponki – perhaps? groovt psychedelisch durch die Wahrheiten und Lügen, die wir uns alle erzählen – meist ohne böse Absicht. Ob das Sinn ergibt? Offen. Taint Your World beschreibt schonungslos unseren negativen Einfluss auf die Umwelt, bevor On the Road den Hörer auf eine träumerische Weltreise mitnimmt. Unterwegs landet dann im Massentourismus – Vorurteile inklusive. Den Abschluss macht ein explosives Instrumentalstück: die Rakete in Richtung des nächsten Albums. Getragen von zwei abwechselnden Frauenstimmen und komplexen Arrangements – bei The Perhaps ist Vielfalt kein Zufall, sondern Programm.